Dienstag, 26. Oktober 2010

Liebe ist doch keine Lösung.

"Du hängst völlig abgefuckt und interessenlos bei dir daheim für dich allein...und fühlst dich einsam und verlassen wie ein ein Eskimo. Und nichts als Schnee und Eis, soweit das Auge reicht..."
Er hat sich wieder gemeldet. Natürlich bin ich glücklich. Darüber. Oder...etwa nicht? Denn am Anfang mit ihm war alles neu. Alles aufregend. Ich hatte angst und war zugleich betäubt von diesen neuen Erfahrungen, hätte für nur ein paar Sekunden seiner Aufmerksamkeit und dass sie nie aufhört mein letztes Hemd gegeben. Und nun? Nun ist etwas eingekehrt, was ich niemals wollte.
Liebe.
Doch Liebe ist das Gift für jede Beziehung.
Ich weiß, das scheint dass dümmste zu sein, was je ein Mensch von sich gegeben hat. Aber es ist leider die Wahrheit. Denn ist am Anfang, in der Kennenlernphase und in der Zeit, in der nichts wichtiger erscheint, als den anderen davon zu überzeugen, dass man...DER oder DIEjenige sei...so hängt man später, wenn das beste geschafft ist, zusammen auf dem Sofa, schläft aneinandergekuschelt ein. Ohne Sex. Dafür haucht der Partner müde:"Schlaf schön" in dein Ohr. Man kann es natürlich romantisch sehen.
Oder man gibt zu, dass Liebe, Zuneigung, Romantik kein Schlüssel für eine, auch nach Monaten aufregende Verbindung ist. Sondern der Tod.
Und so gesehen, nachdem das nun auch bei uns der Fall war...ich wiederhole- bei UNS- wo wir von knapp einem Monat noch wildfremde Mädchen gefragt haben, ob sie nicht mit uns rummachen wollen oder andere Pärchen belästigt und bepöbelt haben...dachte ich, dass es -passend zu meinem Neuanfang- das beste wäre, es einfach nicht weiter zu versuchen, sondern es zu...
lassen.
Da hast du's, N.
Und nun?