Dienstag, 31. August 2010

Wir leben für Momente wie diese.

Mein Leben war in den letzten 4 Wochen der Wahnsinn. So soll das Leben sein. Ick würde fast sagen, dass ich jetzt erst gelebt habe. Ich habe mich fast gängig nur von Alk, Ernergy Drinks und Luft und Liebe ernährt. Ich hatte Sex in Toiletten, Büros und Fahrstühlen, und das eine Woche nach meiner Entjungferung. Und ich hatte Momente. Momente, in denen ich auf kalten Brücken stand als wir grade vom Feiern kamen, du barfuß und ich dich küssend als ich plötzlich Lust hatte, und im Hintergrund diese abgefuckte Band, die irre laut einfach nur irgendwelche Töne spielte - als hätte sie um 4 Uhr morgens nichts besseres zu tun. Momente, in denen wir vor deiner Haustür standen und es wasserfallartig geregnet hat und du nichts besseres zu tun hattest, als mich in deine Wohnung zu nehmen und auf dem Geländer deines Balkons bis auf die Knochen zu durchnässen lassen. Dann gab es noch Momente, in denen wir einfach nur betrunken mitten auf dem Alex lagen und über das Leben philosophiert haben. Oder als wir noch irre restbetrunken und barfuß brunchen gegangen sind. Und mit Nutten und Punks über ihr Leben gequatscht haben. Momente, in denen wir Top oder Flop gespielt haben und ich dir versprochen hab, dass ich das Glas mit Mister Choc zu etwas anderem benutzen werde als es aufs Brot zu schmieren und wieder Momente, in denen wir wieder etwas viel intus hatten und fremde Mädchen gefragt haben, ob sie nicht mit uns rummachen wollen. Momente, in denen wir fast beim Sex erwischt wurden und Momente, in welchen wir einfach nur in deinem Bett lagen, ohne ein Wort zu sagen. Sogar Sekunden ohne Rausch hatten Erinnerungswert...besonders der, als du gekommen bist als es mir nicht so gut ging. Als wir einfach nur da lagen, du mir durch die Haare gestrichen hast und mich wieder zum Lachen gebracht hast. All diese Momente und noch viele viele mehr, die ich aber A nicht aufschreiben kann, weil sie nicht jugendfrei sind und B ich sie eh aufgrund dieses beschissenen dauerbesoffenen Zustandes nicht mehr weiß, haben mein Leben lebenswert gemacht. Zum ersten Mal.

Samstag, 28. August 2010

Ich liebe...

 Please, please, please, let me get what i want...this time.
... große Ringe.
...es, mich von der Musik tragen zu lassen und mit ihr in dem Gefühl von Freiheit & "lass-heute-Nacht-alles- möglich-sein" zu verschmelzen.
...den Menschen, der es schafft, mich immer wieder aufs neue zu verzaubern, täglich zum Lachen zu bringen, mich nicht zu langweilen und mich täglich weiter ein Stück in seine Welt hineinlässt.
...es, meine Gedanken, Gefühle und Erinnerungen aufzuschreiben.
...es, Zeit zu haben für die schönen Dinge des Lebens.
...einfach da sein.
...Airen Man, Wir Kinder vom Bahnhof Zoo, Fucking Berlin, Seelenficker, Tokyo Diaries und andere Bücher, die dir die Härte, Lust und den Spaß am wahren Leben unvehohlt schwarz auf weiß aufzeigen.
...Ehrlichkeit.
...pures Glück und den Spaß an den einfachsten Dingen.
...es, wie ich mich seit diesem Sommer verändert habe.
...meinen Glitzerstein zwischen Bauchnabel und Hüftknochen.
...es, wenn Menschen sich in mich verlieben.
...wenn Freundschaft und Liebe zeigen so einfach ist wie in diesem Moment.
...ins Theater gehen.
...träumen.
...schöne Worte.
...es, mich beim Sport richtig zu verausgaben.
...all die Dinge auszuprobieren, für die ich bisher noch keinen Mut oder keine Gelegenheit hatte und ich liebe    es, dass wir sie zusammentun.
...es zu sehen, wenn Menschen mir gegenüberstehen und mir in die Augen sehen und alle ihre Gedanken offenbaren.
...schöne Musik im richtigen Klang und im richtigen Moment.